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 Ruth Ingeborg Ohlmann - Sopran

                  Johannes Beck - Bariton

 

Johannes Beck - Bariton

Johannes Beck wurde 1969 in Eisenstadt im Burgenland geboren. Er wuchs in Podersdorf am Neusiedler See auf. Nach Schulen in Podersdorf und Baden bei Wien besuchte er das Gymnasium in Eisenstadt, wo er mit 16 Jahren als Solist in Haydns “Schöpfung” auftrat und hier die Liebe zum Gesang entdeckte.

Er wechselte zum Musikgymnasium in Oberschützen und begann mit einem Gesangstudium bei Mag. Wolfgang Gamerith an der Expositur der Musikhochschule Graz. Hier konzentriete sich die Arbeit vor allem auf das deutsche Lied. Als Mitglied der Kantorei Oberschützen lernte er große Teile der Oratorienliteratur kennen und trat immer wieder als Solist auf.

Nach der Matura setzte er sein Studium  an der Hochschule in Graz fort. Hier sang er an der Opernschule seine ersten Opernpartien (u.a. Leporello und Papageno) und gab sein Debüt am Grazer Opernhaus.

Beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” wurde Johannes Beck zweifacher Preisträger.

1992 beendete er das Studium in Graz mit dem ersten Diplom mit Auszeichnung und setzte seine Ausbildung in den USA fort. Zunächst war er Schüler von Dr. Joyce Farwell an der Baylor University in Waco, Texas, wo er als John Proctor in Wards “Crucible” auftrat. Dann studierte er an der Juilliard School in New York bei Cynthia Hoffmann.

1994 ging er zurück nach Europa und wurde Studiomitglied am Opernhaus Zürich, wo er in “Salome” sein Debüt gab. Zu dieser Zeit gewann er die Eisteddfod Competition in Llangollen, Wales.

Von 1995 bis 1997 war er am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in München engagiert. Hier sang er den Grafen in Mozarts “Hochzeit des Figaro” und den Malatesta in Donizettis “Don Pasquale”. An der Oper wirkte er u. a. an der Uraufführung von Henzes “Venus und Adonis” mit. Gastengagements führten ihn nach Bamberg (Huldbrand in Hoffmanns “Undine”, 1995 auf CD erschienen), Merzig (Figaro-Graf) und an die Wiener Kammeroper (“Viva la Mama”). In der Londoner Westminster Cathedral sang er den Solo-Bariton in Brittens “War-Requiem”.

Ab 1996 verband Johannes Beck ein Gastvertrag mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz. 1997 wechselte er an dieses Haus ins Festengagement und gehörte dem Ensemble bis 2007 an. Er verköperte hier in dieser Zeit über 30 Partien seines Fachs u.a. Zar Peter, den Wildschütz-Grafen, Papageno, Nardo in “Die Gärtnerin aus Liebe”, Marcel und Schaunard in “La Bohéme”, Dandini in “La Cenerentola” und Olivier im “Capriccio”. Er sang auch in mehreren Operettenproduktionen, so den Jan im “Bettelstudent”, den Jan Frick im “Pariser Leben” und Dr. Falke in der “Fledermaus”.

Als Zirkusdirektor Obolski gastierte er an der Musikalischen Komödie in Leipzig. Er wirkte 2006 bei den Festspielen in Mörbisch mit und 2007 bei den Festspielen in Edinburgh.

Von 2007 bis 2009 sang Johannes Beck im Ensemble der Oper Köln u. a. Taddeo in “L’Italiana in Algeri”, den Vater in “Hänsel und Gretel” und erneut Olivier, Falke und Graf Eberbach.

Zur Zeit ist er Ensemblemitglied am Theater Gera / Altenburg im ersten Baritonfach. Aktuelle Partien sind Escamillo, Fluth, Marcello, Balstrode, Faninal, Albert in Werther und Boris in Lady Macbeth von Mzensk.

Gastengagements führten ihn zuletzt ans Theater Koblenz (Heerrufer), die Oper Leipzig (Carmina Burana) und nach Wien (Fledermaus, Fidelio).